Der Weg soll das Ziel sein. Die persönliche Entwicklung. Kleine Veränderungen bereiten ein Lächeln. Ich glaube. Ich bin auf einem guten Weg mich zu verändern. Wie? Weiß ich nicht! Aber. Wenn ich an die Zeit in Deutschland zurückdenke. Kommt es mir vor, als wäre es vor Jahren gewesen, dass ich dort lebte. Dabei ist es noch keine drei Monate her! Die Erklärung ist simpel: Ich habe ein neues Leben angefangen. Durch die vielen Erneuerungen in meinem Lebensrhythmus. Durch die Verschiedenheit der Menschen. Des Landes. Der Mentalität. Das viele Erkunden. Der Umstellung. Wird dieses Gefühl der Abgrenzung zu meinem „alten“ Leben noch verstärkt. Es ist ein schönes Gefühl. So neu angefangen zu haben. Und das werde ich mein Leben lang im Herzen behalten. Trotzdem. Es gibt auch Dinge. Sachen. Und vor allem. Menschen. Die ich vermisse. Mal mehr. Mal weniger. Auf der anderen Seite. Es gibt ja immer positiv und negativ. Habe ich hier in Peru auch sehr viel gefunden. Was mich an Deutschland gestört hat. Das Leben besteht, glaube ich, ganz einfach aus Kompromissen. Es ist ein Geben und Nehmen. Ein Verlieren und Finden und ein sich – damit – arrangieren!
Menschen. Die ich liebe. Ist das schlimmste. Jeder Gedanke an sie. Ist wie ein Stich ins Herz. Es blutet meine Seele und will nicht verheilen. Man findet andere. Doch kein einziger ist. Austauschbar. Jeder einzige. Einzigartig.
Mal kurz ins Städtchen um mit Kumpels ein Bier zu zischen. Generell die Anwesenheit auf öffentlichen Plätzen. Vor allem abends. Gibt’s nicht. Zu gefährlich…Die Unsicherheit. Das dauernde Um – sich - schauen und Wachsamsein. Gemütliche Cafés mit gutem Café und Kuchen. Der machismo. Der Konservativismus. Der Blick geht selten über den Tellerrand hinaus. Der Style…
Die andere, positive Seite.
Die andere, positive Seite.
Der Lebensrhythmus. Die Gelassenheit. Ruhe. Einfachheit. Das Improvisieren. Die Lebensfreude bei vielen. Der Dreck und die Verschlissenheit der Städte. Lima und seine verratzten Gässchen und bunten Häuser. Die kleinen Märkte. Die Früchte. Straßenstände. Das Meer. Das Chaos an sich. Das Vibrieren der Stadt…
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